Die Schülerinnen und Schüler verstehen, dass ein Computer nur vordefinierte Anweisungen ausführen kann und dass ein Programm eine Abfolge von solchen Anweisungen ist.

Die Hardware eines Computers alleine würde einem Anwender keinen Nutzen bringen. Das Betriebssystem, welches selber eine Zusammenstellung von verschiedenen Programmen ist sorgt dafür, dass wir mit dem Computer interagieren können. Die Software auf dem Computer gibt vor, was der Computer tun kann. Jedes Programm besteht aus Anweisungen, welche normalerweise in einer höheren Programmiersprache geschrieben sind. Ein Compiler übersetzt diese höheren Programmiersprachen in Maschinensprache, welche der Compuer versteht.

Wie funktioniert ein Computer?

Übung mit CS-First und Scratch

Es ist nun bekannt, dass ein Computerprogramm eine Abfolge von Anweisungen ist. Wenn wir nun ein neues Scratch Projekt öffnen, bei dem beispielsweise einfach ein Hintergrund und eine Figur vorgegeben ist, dann funktioniert nichts. Dies weil wir noch keine Anweisungen programmiert haben, welche ausgeführt werden können. Je mehr Anweisungen wir nun hinzufügen, desto grösser wird die Funktionalität unseres Programms. Diese Tatsache kann ganz leicht auf ein Computerprogramm wie LibreOffice angewendet werden. Jede Funktionalität, die verwendet werden kann, wurde im Quellcode genau so definiert.

Screenshot Startprojekt Labyrinth

Das aufgeführte Beispiel ist der Einstig ins Labyrinthspiel vom CS-First Kurs Game Design. Es ist ein Bühnenbild definiert und zusätzlich zwei Figuren. Da aber noch kein Code dazu existiert wird nichts passieren. Sobald man anfängt diesen Code zu schreiben, im Fall von Scratch die Blöcke zusammenzuführen, entsteht ein Programm.

Quellen: https://www.kstbb.de/informatik/oo/06/6_2_%C3%9Cbersetzung_des_Quellcodes.html, https://de.wikipedia.org/wiki/Betriebssystem, https://de.wikipedia.org/wiki/Computerprogramm